Blutarmut im Wahlkampf

Politisches Frühstück - 12.09.2017
Politisches Frühstück – 12.09.2017
  • Blutarmut führt zu einschläferndem Wahlkampf
  • Vorbereitung zu weiterer ‚Große Koalition‘ durch Schulz
  • Politische Bildung mehr denn je notwendig und gewollt

Blutarmut führt zu einschläferndem Wahlkampf

Nur der morgige Kaffee und ein aufweckendes Guten Morgen Dirk, schaffen es den Wahlkampf nicht zu einer vollständigen Leere im Wahlkampf Kopf werden zu lassen.

Der Haken bei Wahlprognosen ist, dass die Wahlstrategen der Parteien ihr zu erwartendes Ergebnis mit kleinen statistischen Abweichungen schon vorher kennen.

So scheint es, dass alle sich mit dem vielleicht kommenden Resuktat zufrieden geben. Jede Partei ist im Bundestag. Die meisten Posten konnten gesichert werden.

Was erwartet den Bürger? Politik der übelsten Sorte. Profilierungkämpfe unter der Gürtellinie, verbale Zerfleischung im Parlament und in den überflüssigen Talksendungen für Hochglanzpolitiker werden folgen.

Die potentiellen Wähler werden noch mehr Desinteresse für politische Themen zeigen. Im Nachhinein will es keiner gewesen sein und sehen konnte das ja auch keiner.

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Vorbereitung zu weiterer ‚Große Koalition‘ durch Schulz

Da hat die SPD fast alles richtig gemacht. Zweitstärkste Kraft mit etwas mehr als 20 Prozent wird das Ergebnis sein. Das wird keinen Rücktritt bedeuten. Untern den Bedingungen, die AxD Partei hat alles schwer gemacht, ein ‚respektables‘ Ergebnis.

Dann kann mit dem Betteln bei der CDU schon angefangen werden. Ein sanftes TV Duellchen hier und ein nettes Positionspapierchen da um die neuen Ministerien schon auszuloten.

Herr Maas gibt sich vorsichtshalber als harter Hund aus und möchte weiter ran dürfen. Kommt einem bekannt vor? Vielleicht sollte nicht nur die gleichgeschlechtliche Ehe ins Grundgesetz aufgenommen werden, sondern auch die Zwei-Parteien-Ehe.

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Politische Bildung mehr denn je notwendig und gewollt

Das Vorurteil, dass die Jugend kein Interesse für Politik hegt, ist ein alter Gaul und dient wirklich nur um durch die leeren Gassen einer fremden Stadt getrieben zu werden.

Es stellt sich ein viel differenzierteres Bild dar. Die politisch interessierte Jugend tritt in DIE PARTEI ein um zu rebellieren. Die etwas naiveren folgen brav ihren Eltern in deren politische Parteikultur.

Die ältere Generation zeigt wieder das typische Muster. Sie haben eine zu große Distanz zu nachfolgenden aufbauen lassen. Absicht soll hier nicht unterstellt werden. Erstaunlich ist dabei nur die Penetranz der Wiederholung in diesem Eltern-Kind-System.

Wie wäre es dagegen beiden eine verbindende und gemeinsame Plattform zu bieten. Politische Bildung über die Politische Ökonomie und gesellschaftlichen Zusammenhänge ist ein mehr als vernachlässigtes Thema.

Wer kann drei Philosophen benennen? Ich frage noch nicht einmal nach der Definition von Dialektik oder dem Staat.

Die neuen Generationen von Politikern werden philosophische Analphabeten sein.

Und wieder ist eine neue Baustelle eröffnet worden.

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